Donnerstag, 29. August 2019

Boracho- Baum - Fortsetzung

Zurueck aus dem Deutschlandurlaub habe ich meinen Boracho-Baum direkt besucht. (Siehe meinen Bericht vom 23.3.19). Von der Laubpracht im Fruehling ist nicht viel geblieben. Calima. Hitze und Sturm haben ihm wohl sehr zugesetzt.














Es gibt jedoch jede Menge dicke Blütenknospen, so dass ich hoffe,ihn noch einige Zeit bestaunen zu können.

















Dienstag, 11. Juni 2019

Topaciegas - La Palmita

Im April 2018  waren wir schon einmal in dieser Gegend  (siehe Bericht vom 9. April 2018). Nun wollten wir links herum, d.h. von Topaciegas nach La Palmita auf dem Wanderweg GR 130.

Wild, abgelegen und zerklüftet ist der Norden; im Winter kalt windig und feucht. Aber auch eine der schoensten und autentischsten Landschaften La Palmas.

Ein uralter Camino ist heute unser Weg; steinig und holprig fuehrt er in den Baranco de la Vica und wieder hinauf in den Weiler La Palmita. Cirka 1 Stunde brauchen wir fuer einen Weg.

Bis vor 40 Jahren wurde das Gelaende als Anbauflaeche genutzt. Mit fast uebermenschlichen Anstrengungen haben die Menschen hier Terassenfelder angelegt. Roden von den Bergen bis hinunter zum Meer - diese Hoehenunterschiede - es muß moerderisch gewesen sein. Die Terassenmauern gibt es heute noch; sie sind immer noch stabil, aber das Land hat die Natur sich zurück erobert.

Heidekraut- und Gagelbaeume spenden Schatten auf dem Pfad. Johanniskraut- und Brombeerbüsche verengen den Weg.




























Wir kommen an einem verrotteten Kreuz vorbei. Es kennzeichnet einen ehemaligen Rastplatz fuer die Beerdigungszuege


auf dem Wege nach Barlovento.

Gegenueber sehen wir den Eingang der
Hoehlen  "Cuevas de Marta"












und die Ruine eines alten Ofens
Hier wurden mal Dachziegeln gebrannt.



 Neben dieser Dame, die am Eingang zum Weiler La Palmita sitzt ,machen wir  eine kleine Pause und essen unser mitgebrachtes Bocadillo.

Dann geht es ueber die Hauptstrasse, die wenig befahren ist, wieder zurueck.































































Mittwoch, 5. Juni 2019

Der Sommer ist da

Nur im Sommer entfaltet der weisse Oleander seine ganze praechtige Blütenkraft und jetzt ist es soweit.


Auch auf dem Muchacho ist der Sommer eingekehrt.

Ein gelbes Bluetenmeer überrascht uns .












Es ist wunderbar jetzt dort oben. Wenn man um 10 Uhr oben ist, hat man die ganze Pracht fast für sich allein

Montag, 27. Mai 2019

Puntallana

Puntallana wurde schon sehr frueh besiedelt. Es war das 7. Koenigreich (von 12 auf La Palma). 1501, neun Jahre nach der Eroberung der Insel siedelten die ersten Portugiesen hier.

Puntallana war einmal die Kornkammer La Palmas. Der Ort besitzt auch 12 qkm Wald.

Ein Spaziergang durch den Ort lohnt sich; sei es das Museo Casa Lujan - ein fruehrer Gutshof - zu besichtigen oder die Pfarrkirche San Juan Bautista. Sie ist eines der zehn ältersten Gebaeude der Insel und wurde 1515 errichtet.



 Auch das Rathaus ist einen Blick wert.




 Wir sind heute hier, um das neue Denkmal zu bestaunen, das vom palmerischen Kuenstler Tomanos Hernandez geschaffen wurde





Eine Skulptur, die den Namen  S e r e n i d a d  - d.h. Gelassenheit trägt und aus Vulkangestein von La Palma besteht.

Gegenueber dem Denkmal beginnt ein gruen/weiss bezeichneter lokaler Wanderweg - SL-LP22 -,
der zur Fuente Benamas fuehrt - ein etwas muehsamer, steiler, in Serpentinen verlaufender Wanderpfad mit schoenen Ausblicken auf Puntallana und das Meer. Ca 2  Stunden braucht man insgesamt.







Wer ein Häuschen im Gruenen im Ort sucht, dem haette ich auch noch etwas anzubieten.




Freitag, 3. Mai 2019

Rund um die Montana Gallo

Die lokalen Wege - Senderos lokales (SLs), gruen/weiss markiert sind durchaus zu empfehlen; es ist einem ja nicht immer nach einer Riesenwanderung zumute.

Die weiss/gruenen  Pfade sind kurz und viele beschraenken sich darauf, zwei Wege über eine Piste miteinander zu verbinden.

Heute spreche ich vom SLEP 105. Er verbindet die Gegend um die Lavazunge des San Juan und kann mit anderen Wegen (103/104) zu Rundwegen verbunden werden.

Wir parkten am Aussichtspunkt Llamos del Jable, gingen ein Stueck die Piste entlang und bogen links in den SLEP 103 ein, der uns in ca.20 Minuten auf den SLRP 105 bringt; wir wandern durch einen lichten Kiefernwald, im Unterholz ganzen Flächen voller blühender Zistrosen



Auf einem schmalen fast zugewachsenen Pfad geht es dann wieder abwärts. Wir kommen auf den Forstweg, der zum Hoyo Sima fuehrt und gehen rechts wieder zurück zu unserem Auto.


Ca 2 Stunden waren wir bei blauem Himmel und schönen Ausblicken auf das Aridanetal unterwegs.


Donnerstag, 18. April 2019

San José

Der La Palma Kurier kündigt eine Ausstellung "Malerfreunde & Ana Cruz" im Ayuntamiento de Brena Baja an. Wo, zum Teufel, ist das Rathaus in Brena Baja? Ausserdem ist Brena Baja kein Ort, sondern eine Landschaft, die suedlich vor Santa Cruz anzutreffen ist.

Hier wohnen zum groessten Teil Beamte, Angestellte und Kaufleute, die in Santa Cruz arbeiten.

- Also sozusagen der Speckguertel von Santa Cruz -


Sie wohnen in schoenen Reihenhaeusern und großen einzeln stehenden Haeusern, die zum Teil auch schon sehr alt sind aber alle Haeuser sind sehr gepflegt.















Das Ayuntamiento, in dem die Ausstellung ist, befindet sich in San Jose. Nachdem es uns einige Mühe gemacht hat, das Rathaus zu fi nden, wo ist jetzt der Ausstellungssaal? Curios! Es ist die Wendeltreppe, die die einzelnen Zimmer des Hauses ueber drei Stockwerke verbindet. Es erfordert also schon einige Mühe, das Anschauen der Gemaelde. Ausgerechnet heute " hab ich Knie", verflucht.

Drei Frauen stellen hier bis zum 3. Juni aus. Sandra Ortega, Carmen Rosa Diaz Bravo mit ihren Gemaelden

                                                                       






















 sowie Ana Cruz, Textilkuenstlerin und Kunststickerin mit ihren Objekten. Ich bin von Ana Cruz ganz begeistert.
























Anschließend gehen wir noch in  und um San Juan ein wenig spazieren.Von der Hauptstrasse gibt  es immer wieder Ausblicke auf die darunter liegende Landschaft und  das  Meer.Die Häuschen liegen bunt und top mit ihren schoenen Vorgaerten in der Sonne.Es ist ruhig in San Jose - ein Sonntagnachmittaggefuehl breitet sich aus.




Im Restaurant San Pancracio einem tief-rosa-Margenta-Pink angestrichenen Gebaeude, wo auch die Kellner in Pink-T-Shirts herumlaufen und die Servietten ebenfalls pink leuchten, essen wir leckeres "Canejo in ajillo" und fahren dann ueber El Pilar wieder heim durch Baumbüschewald und blühende Wiesenraine.