Sonntag, 17. September 2017

Kapelle San Juan Batista und Parque Arquelogico El Tendal

El Tendal  liegt im Nordosten der LP1 - Santa Cruz / San Andres. Bereits 1986 wurden hier die ersten archäologischen Funde gemacht.Die Höhlen von Tendal  gehören zu den  wichtigsten prähistorischen Stätten der kanarischen Ureinwohner. Zu beiden Seiten des Barancos gab es wohl mindestens 27 Höhlenwohnungen.

Seit 12 Jahren wird jetzt hier gebaut. Ein archäologischer Park mit Besucherzentrum soll hier entstehen. 1,8 Millionen Euro sind dafür genehmigt worden. Bis jetzt sieht man nur ein langestrecktes, steinernes Gebäude (wahrscheinlich das Besucherzentrum) geschlossen, halb eingerichtet und sonst nix!! Auch keine Bautätigkeiten in der Nähe. Typisch für La Palma. Solche halbfertigen Projekte haben wir ja mehrere hier auf der Insel. Nach zwanzig Jahrn, wenn die Natur sich das Gelände wiedergeholt hat, erinnert sich vielleicht wieder einer daran und fängt von vorn an; mit neuem Geld von der EU. Leider werde ich die Fertigstellung wohl nicht mehr erleben.

Aber unser Ausflug war nicht vergebens. Wir erkundeten die Umgebung und hatten einen schönen Tag.

Direkt neben dem voluminösen Eingangsschild Parque Arqueologico El Tendal steht die kleine Kapelle San Juan Batista, ein Kleinod der Insel, im Renaissancestil, einschiffig gebaut und um 1510 erstmalig erwähnt.
Der Vorplatz der Kirche  -  die Plaza de los Galguitos - ist schön gestaltet, eine Insel der Ruhe. Von dort hat man einen hervorragenden Blick auf einige Höhlen von Tendal und auf die umliegende Landschaft.

Links führt eine Betonpiste nach unten zwischen Bananenplantagen hinab zum Meer. Die Plantagen sind nicht mit Planen bedeckt, sondern man kann jede einzelne Pflanze in ihrer ganzen Schönheit bewundern. Diese Piste wollen wir ein Stück entlang spazieren.
Wir sind gleich mitten in einem Bananenwald. Rechts und links riesige Exemplare von Bananenstauden, teilweise tragend, teilweise blühend. Die Blüten der Bananen beeindrucken schon sehr.


Wir bestaunen die riesigen Bananenblätter, man kann sie berühren, sie fühlen sich an wie feines Ziegenleder und sind nicht zerzaust.
Schöne Sonnendächer für die Früchte, sie leuchten in einem wunderbaren Grün. Nach ca. 1/2 Stunde stoßen wir auf den Wanderweg GR 130, der nach Sauces führt. Wir beschließen umzukehren. Mittlerweile haben wir 30 Grad Celcius und der Rückweg bergauf wird schweisstreibend.

Der Weiler Los Galguitos gehört zu Puntallana

Puntallana hat auch eine Website; www.palmerosenelmundo.com/puntallana

Die ganze Umgebung von Puntallana birgt noch viele interssante Plätze, die man meist auch mit dem Auto erreichen kann. Es lohnt sich da mal auszusteigen und zu schauen.



Sonntag, 28. Mai 2017

Oleander



Oleander blueht auf La Palma das ganze Jahr in
Gaerten und an Straßenraendern.

Der weisse Oleander blueht besonders ueppig  von Mitte April bis Mitte Juni und legt in den
Wintermonaten eine Ruhezeit ein


Die LP 213  im Abschnitt Todoque - Remo erstrahlt in einem weissen Rausch.
Aber auch die anderen Farben kommen nicht zu kurz. 
Rosa in allen Schattierungen.



und rote gibt`s auch      




Oleander wird auch Rosenlorbeer genannt. Es ist eine immergruene Pflanze, die bis zu 3m hoch werden kann
Die Pflanze ist in allen Teilen giftig, also kleine Kinder fernhalten und beim Schneiden Handschuhe anziehen.

Ich habe auch gelben und champagnerfarbenen Oleander auf La Palma entdeckt.


Donnerstag, 11. Mai 2017

Ausstellung in Santa Cruz


Galeriedienst; Montag, Dienstag, Mittwoch -    Ruth Spreng

                       Donnerstag, Freitag, Samstag -    Carola Fiedler


Samstag, 25. Februar 2017

Ein Spaziergang an der Playa los Guierres

Seit einigen Monaten gibt es einen schoenen Spazierweg von der Playa los Guierres zum Leuchtturm Faro des las Hoyas.

Man kann daraus einen kleinen Rundweg machen oder einen groesseren, wenn man von Puerto Naos ueber Bombilla zum Kiosko los Guierres laeuft.





Der neue, schoen angelegte Weg vom Kiosko zum Leuchtturm ist. ca l km lang.Ein beeindruckendes Meeresschauspiel zwischen Lavafelsen und hohem Wellengang  erwartet uns und jede Menge frische Luft







Der Strand ist bei Einheimischen sehr beliebt , teilweise  von Steinen geraeumt. Und auch die Surfer kann man hier bei ihren waghalsigen Spruengen beobachten.








Der Leuchtturm Faro de Las Hoyas

Dienstag, 22. November 2016

November auf La Palma

Waehrend es in Europa regnet, schneit und windet, also kurz gesagt Novemberwetter ist, blühen auf La 
Palma  die Rosen. Sie bluehen hier das ganze Jahr , aber im November fallen sie mir besonders auf.














Und nicht nur die Rosen. Ueberall  rankt es in allen Farben.








Den Vogel schiesst die Feuerbignonie ab


Welch ein Glueck auf La Palma zu leben

Freitag, 28. Oktober 2016

Areal von San Antonio del Monte

Es gibt dort eine kleine Kirche, eine Herberge und einen riesigen Campingplatz. dies alles liegt das ganze Jahr im Dornroeschenschlaf und erwacht nur im Juni zu einem universalen Volksfest mit dem groeßten Viehmarkt der Insel. Kühe, Ziegen  und  Garafianos (Hunde)  werden dann bestaunt, gekuert und verkauft.

 






Drei Tage lang wird um den besten Kaese aus Ziegen- und Schafsmilch gewettet und um die besten Weine der Region.
Eine Prozession gehoert auch zum Fest; die Statue des Heiligen Antonius von Padua traegt man durch riesige farnbedeckte Holzboegen; das Vieh wird gesegnet. Musik, Spiel und Spass drei Tage lang.

Die Landschaft rund um San Antonio ist wildromantisch und berauschend schoen. Es gibt zahlreiche Wanderwege und einer der schoensten ist der Rundweg

                                                "La Magia del Agua",

der direkt an der Kirche beginnt.

  Ein bisschen unheimlich ist der dunkle Hohlweg am Anfang schon, dicht bewachsen mit Heide- und Gagelbaeumen, aber man sieht ja schon die Lichtung am Ende des "Tunnels" und laeuft dann auf einem engen Pfad zwischen Blumen und Bueschen  bis zur ersten Station des Weges




         Piedra El Cura


Hinter oder unter diesem Stein soll im 15. Jhrdt
ein Moench gewohnt haben.
Im Winter ein ziemlich wasserreiches Lager, denke ich, denn ein kleiner Graben geht direkt unter dem
Stein hindurch.

Weiter geht es durch Feld und Wald und immer begleitet uns das schoene individuelle Wanderzeichen, man-
mal etwas verdeckt, man muss halt genau hinschauen.









Die naechste Station ist

                                                             Fuente del Rio und  die Galerie del Rio





Totale Stille ringsherum, die Sonne scheint durch die dünnen Heidebaumstaemme - ein romantischer Ort. -
Weiter geht`s. Lichtungen, bewachsen mit Bueschen und Blumen und  Wald wechseln sich ab. Der Weg wird zum Forstweg und macht einen kleinen Abstecher

                                                                             zur Fuente de las mujeres
Die liebevoll aus Holz geschnitzten Namensschilder fallen auf. Zurueck zum Hauptweg geht es jetzt bergauf.
Ein einsamer Hof mit bluehendem Garten erscheint ploetzlich.





 Noch zwei weitere alte Brunnen liegen am Weg. Nach drei Stunden kommt man am Beginn des Areals, am Campingplatz mit seinem lustigen Denkmal wieder aus.


 Einkehren kann man in San Antonio nicht.Man sollte schon
Wasser und etwas Proviant dabei haben.
Wanderschuhe sind obligatorisch und Wanderstoecke hilfreich; einige kleine Barancos und Flussbetten sind zu ueberqueren.